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Am Wochenende kam es mehrmals zu Widerstandshandlungen gegenüber Rettungskräften und Polizisten

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Die gute Nachricht vorweg: Die Kolleginnen
und Kollegen von Rettungsdienst und Polizei sind bei den Übergriffen
nicht verletzt worden. Zunächst randalierte ein 19-Jähriger aus
Bergisch-Gladbach am Freitagabend (24.11.2017) gegen 22.15 Uhr auf
einer Party in Lohmar. Es kam zu einer Schlägerei, bei der der stark
Alkoholisierte (2,2 Promille) im Gesicht verletzt wurde. Als die
alarmierten Polizisten in der Eichendorffstraße eintrafen, lag der
19-Jährige bereits zur ärztlichen Behandlung im Krankenwagen. Als ihm
klar wurde, dass er zur weiteren Behandlung mit ins Krankenhaus muss,
schlug und trat er nach den beiden Rettungsassistenten.

Er traf die
beiden Ersthelfer glücklicherweise nicht. Die anwesenden Polizisten
griffen ein und mussten den renitenten 19-Jährigen, der weiterhin
wild um sich schlug, überwältigen. Zudem beleidigte und bedrohte er
lautstark die Anwesenden. Mit polizeilicher Begleitung kam der
Bergisch-Gladbacher ins Siegburger Krankenhaus. Zu den Strafanzeigen
wegen der Schlägerei und einer Sachbeschädigung, er hatte eine
Wohnungstür in dem Mehrfamilienhaus beschädigt, kommt noch eine
Anzeige wegen Widerstands gegen Rettungskräfte und
Vollstreckungsbeamte. Vor einer Hennefer Gaststätte an der
Westerwaldstraße trafen am frühen Sonntagmorgen (26.11.2017) gegen
04.45 Uhr mehrere streitende alkoholisierte Männer aufeinander. Eine
Polizeistreife, die an der Gruppe vorbeifuhr, schritt ein und
schlichtete den Streit. Der Schlichtungsversuch hielt jedoch nur
wenige Minuten und die Männer begannen sich nun zu "schubsen". Wieder
wurden die Beamten tätig und versuchten die Männer zu trennen.
Plötzlich tauchte ein 49-jähriger Lohmarer auf, der vorher nicht zu
den "Streithähnen" gehört hatte und stieß einen 26-jährigen
Polizeibeamten kräftig zur Seite. Zudem bedrohte er den Polizisten
mit dem Tod. Während der Beamte deeskalierend auf den Lohmarer
einwirkte und nicht auf weitere Provokationen einging, trafen
Verstärkungskräfte ein, die die Lage vor der Gaststätte schnell unter
Kontrolle brachten. Durch Platzverweise wurde die aufgebrachte
Personengruppe zerstreut. Ermittlungen gegen den Lohmarer wegen
Gewalt gegen Polizisten wurden eingeleitet. Gegen 07.45 Uhr mussten
die Hennefer Polizisten gegen einen alkoholisierten 25-Jährigen
einschreiten. Als die Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, waren
bereits Rettungswagen und Notarzt vor Ort. Der Behandlungsbedürftige
junge Mann war aus dem Krankenwagen geflüchtet und lief nun
orientierungslos im Bereich der Mittelstraße umher. Unter anderem
lief er auf dem Gleisbett der Eisenbahn herum. Auf einer Baustelle
konnte der Hennefer von den Beamten gestellt und festgehalten werden.
Nur mit der Hilfe von Unterstützungskräften konnte der 25-Jährige
überwältigt werden. Er wehrte sich nach Kräften, musste sich aber der
zahlenmäßigen Überlegenheit der Polizei schließlich beugen. Er wurde
ins Troisdorfer Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen.
Während des Transportes und später auch im Krankenbett musste der
Hennefer zum Schutz der Mediziner gefesselt werden. (Bi)

 

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Tags: Rettungsdienst, Landespolizei

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